Joerg´s IT-Tech Blog

Microsoft Technologien und über den Tellerrand hinaus, Aber vorher das TESTEN nicht vergessen!

Posts Tagged ‘Hyper-V’

Windows Server 2008 R2: Hotfixes für Hyper-V

Posted by JoergS - 11. August 2010

Hi,

Micorosoft hat folgende Hotfixes für den Hypervisior Hyper-V von Windows Server 2008 R2 veröffentlicht:

  • KB Number: KB975530 – Title: Stop error message on an Intel Xeon 5500 series processor-based computer that is running Windows Server 2008 R2 and that has the Hyper-V role installed: „0x00000101 – CLOCK_WATCHDOG_TIMEOUT“
  • KB Number: KB981791 – Title: „STOP: 0x0000001a“ error message on a computer that has an Intel Westmere processor together with the Hyper-V role installed on Windows Server 2008 SP2 or on Windows Server 2008 R2
  • KB Number: KB981618 – Title: The computer stops responding or restarts during the Hyper-V Live Migration process in Windows Server 2008 R2
  • The next two hotfixes are ones that cause problems with networking performance / connectivity when the computer is under high load.
  • KB Number: KB974909 – Title: The network connection of a running Hyper-V virtual machine is lost under heavy outgoing network traffic on a Windows Server 2008 R2-based computer
  • KB Number: KB981836 – Title: Network connectivity for a Windows Server 2003-based Hyper-V virtual machine is lost temporarily in Windows Server 2008 R2

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Windows Server 2008 R2: Hyper-V Virtuelle Maschinen bleiben beim Starten bei 6% stehen – PowerShell fix Skript

Posted by JoergS - 19. März 2010

Hi,

aufgrund der Überprüfung der Konfigurationsdateien der Hyper-V Virtual Maschinen von Windows Server 2008 R2, beim Anschalten der VMs kann es beim Starten der VMs vorkommen dass diese bei 6% stehen bleiben, Fehler: “a problem with Hyper-V finding a valid certificate”

Dieses Problem tritt auf, weil ein Remote Desktop Listener erstellt wird, welcher sich zur VM verbindet und dabei das Computer Zertifikat überprüft wird um die Remote Desktop Session (z.B. per SSL) zu sichern.

Dafür ist jetzt im Microsoft TechNet Scripting Center ein PowerShell fix Skript verfügbar:

Hyper-V Certificate Validation Workaround

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Hyper-V Monitor Gadget neue Version

Posted by JoergS - 5. Dezember 2009

Hi,

Tore Lervik hat eine neue Version seines Hyper-V Monitor Gadget für die Windows Vista und Windows 7 Sidebar veröffentlicht.  Damit kann man über die Sidebar 1 oder mehrere Hyper-V Host´s direkt auf einen Blick überwachen und bei Bedarf sogar ansteuern!

Neue Features:

  • Neat little CPU graph for running virtual machines
  • Option to use Remote Desktop to connect to running virtual machines
  • Support for turning on / shutting down a remote Hyper-V server using Wake-On-LAN

Zu bekommen ist das Gadget unter: http://mindre.net/post/Hyper-V-Monitor-Gadget-for-Windows-Sidebar.aspx

hyper-v_monitor_gadget01 hyper-v_monitor_gadget02  Capture

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Windows Server 2008: Hotfix für Hyper-V Differencing Disks

Posted by JoergS - 21. Oktober 2009

Hi,

für Windows Server 2008 (SP2) gibt es einen Hotfix, für die Verwendung von Hyper-V Differencing Disks die unter Windows Server 2008 R2 erstellt wurden.

KB971677: Ein Hyper-V differenzierende Datenträger, den Sie in Windows Server 2008 R2 erstellen kann nicht in Windows Server 2008 verwendet werden

Problem 1

Stellen Sie sich das folgende Szenario vor:

  • Sie exportieren ein Hyper-V-VM aus einem Computer mit Windows Server 2008 R2.
  • Importieren Sie die Virtual Machine in Hyper-V auf einem Computer mit Windows Server 2008.

In diesem Szenario wird möglicherweise die folgenden Fehlermeldungen angezeigt:

Ein Serverfehler aufgetreten, während Sie versuchen, den virtuellen Computer zu importieren.
Fehler beim Importieren der virtuelle Computer aus Verzeichnis importieren „<Directoryname>‚.
Fehler beim Gerät ‚ Microsoft Virtual Hard Disk ‚ hinzufügen.
Anlage kann nicht geöffnet ‚ <DirectoryName> \Filename.vhd „. Fehler: „die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar.“
Abrufen von Informationen für die Anlage kann nicht „<DirectoryName> \Filename.vhd „.

Problem 2

Stellen Sie sich das folgende Szenario vor:

  • Sie erstellen ein Hyper-V-VM auf einem Computer mit Windows Server 2008.
  • Sie entscheiden, einen differenzierenden Datenträger anfügen, der auf einem Computer erstellt wurde, auf dem Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird.

In diesem Szenario wird möglicherweise die folgenden Fehlermeldungen angezeigt:

Der Server Fehler einen beim Konfigurieren der Festplatte auf VMName.
Fehler beim Gerät hinzufügen „Virtual Hard Disk ‚.
Anlage kann nicht geöffnet ‚ <DirectoryName> \Filename.vhd „. Fehler: „die Datei oder das Verzeichnis ist beschädigt und nicht lesbar.“
Abrufen von Informationen für die Anlage kann nicht „<DirectoryName> \Filename.vhd „.

Problem 3

Stellen Sie sich das folgende Szenario vor:

  • Sie haben die System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 Verwalten eines Servers, auf dem Windows Server 2008 und einem Server mit Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird. Beide Server haben die Hyper-V-Rolle installiert.
  • Sie exportieren ein Hyper-V-VM aus dem Computer mit Windows Server 2008 R2.
  • Importieren Sie die Virtual Machine in Hyper-V, auf dem Computer mit Windows Server 2008.

In diesem Szenario wird möglicherweise die folgenden Fehlermeldung in System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 angezeigt:

Fehler (1730)
Die ausgewählten Aktion konnte nicht abgeschlossen werden, da der virtuelle Computer nicht in einen Zustand ist in der die Aktion gültig ist.

 

Ursache: Dieses Problem tritt weil der Vhdparser.sys-Treiber in Windows Server 2008 einen Metadatenwert nicht korrekt handhabt. Dieser Metadatenwert wird verwendet, auf die differenzierende Datenträger, die auf einem Server erstellt werden, auf dem Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird.

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Windows Server 2008 R2: Hyper-V Hotfix für ’stop error message’ mit Intel Xeon 5500 series Prozessoren

Posted by JoergS - 19. Oktober 2009

Hi,

Microsoft hat einen Hotfix (KB975530) veröffentlicht für Windows Server 2008 R2, die die Hyper-V Rolle installiert und aktiviert haben und bei denen eine “Stop error message” mit Intel Xeon 5500 Prozessoren (Codenamen Nehalem) auftritt.

0x00000101 (parameter1, 0000000000000000, parameter3, 000000000000000c)
CLOCK_WATCHDOG_TIMEOUT

Dieses Problem tritt auf, weil vermeidbare Interrupts auf dem Computer generiert werden, die Prozessoren der Intel Xeon 5500-Reihe verwendet. Diese Interrupts werden durch eine bekannte aus verursacht, die in der Intel-Belegnummer 321324 beschrieben wird. Um dieses Dokument Intel anzuzeigen, klicken Sie auf den folgenden Link:

Intel Xeon-Prozessor 5500 Series Specification Update September 2009
http://www.intel.com/assets/pdf/specupdate/321324.pdf

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Microsoft Sysinternals-Tool: Disk2vhd

Posted by JoergS - 8. Oktober 2009

Hi,

es gibt ein neues kostenfreies Tool von Microsoft aus der Sysinternals-Ecke von Mark Russinovich: Disk2vhd.

Disk2VHD erlaubt es, eine bestehende Partition in eine .vhd-Datei umzuwandeln. Dabei hat Disk2VHD einen ganz besonderen Vorteil: Man kann Disk2VHD im laufenden Betrieb ausführen und es wird dabei eine VHD-Datei erstellt, welche unter Virtual PC oder Hyper-V eingesetzt werden kann. Man kann dabei angeben, von welcher Partition man eine .vhd-Datei haben möchte.

Disk2VHD ist auf Windows XP SP2, Windows Server 2003 SP1 und neuer, sowie auf x64 Systemen einsetzbar.

Disk2VHD Download und Infos

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Windows 7/Server 2008 R2: Hyper-V Remote Management

Posted by JoergS - 22. September 2009

Hi,

ich habe heute versucht mich mit der Hyper-V Konsole (MMC) von meinem Windows 7 Tablet-PC, auf meinen Terra Rechner mit Windows Server 2008 R2 Hyper-V zu verbinden. Leider schlug dieser Versucht immer Fehl, mit der Fehlermeldung:

Zugriff verweigert: Es konnte keine Kommunikation zwischen “Hyper-V” und “TabletPC-Win7” hergestellt werden.

Das Problem, beide Rechner nur nur Workgroup Rechner und keine Domänen Mitglieder, also muss man neben den Firewall, DCOM & WMI Anpassungen, auch die “Anonymous DCOM Berechtigungen” zulassen.

Darauf hin habe ich eine BING Suche bemüht und bin beim 3. Ergebnis, einem Microsoft Community Eintrag fündig geworden (ihr seht: auch BING findet was man sucht!).

Der Eintrag führt mich zum Blog von John Howard (Senior Program Manager im Hyper-V Team bei Microsoft) und seinem Blogpost “Configure Hyper-V Remote Management in seconds”.

Hier meine durchgeführten Schritte: ACHTUNG nur durchzuführen, wenn wie gesagt beide Rechner in einer Workgroup sind!

  1. HVRemote.wsf von der MSDNCodeGallery auf Hyper-V Server UND Client runterladen
  2. Auf dem Hyper-V Server cmd als Administrator ausführen
  3. wenn nicht schon geschehen, auf dem Hyper-V Server einen lokalen User einrichten, am besten mit gleichem Namen und Passwort
  4. Auf dem Hyper-V Server “cscript hvremote.wsf /add:accountname” ausführen, das führt alle oben beschriebenen Schritte auf dem Hyper-V Server durch
  5. Auf dem Client, in einer cmd als Administrator “cscript hvremote.wsf /anondcom:grant” ausführen, was den anonymen DCOM Zugriff erlaubt
  6. Auf dem Client “cmdkey /add:servername /user:servername\account /pass” ausführen und das Passwort des Users eingeben, man wird gefragt und muss es nicht Plaintext direkt in den Befehl eingeben
  7. Auf dem Client “cscript hvremote.wsf /mmc:enable” ausführen, was auch hier die Firewall Regeln gleich anpasst
  8. Auf beiden Rechnern per “cscript hvremote.wsf /show /target:othercomputername” die Einstellungen auf PASS prüfen

Manuell sind folgende Schritte lt. Anleitung von John Howard nötig:

  1. wenn nicht schon geschehen, auf dem Hyper-V Server einen lokalen User einrichten, am besten mit gleichem Namen und Passwort
  2. in einer cmd oder PowerShell als Administrator “netsh advfirewall firewall set rule group=“Windows Management Instrumentation (WMI)“ new enable=yes” ausführen
  3. unter Start – Ausführen – “dcomcnfg” eingeben und starten
  4. Die “Komponentendienste” öffnen, weiter zu “Computer” und dann rechte Maustaste auf den “Arbeitsplatz und die Eigenschaften öffnen
  5. in den DCOM Arbeitsplatz Eigenschaften die Registerkarte “COM-Sicherheit” auswählen und bei der Sektion “Start- und Aktivierungsberechtigungen” – “Limits bearbeiten” auswählen
  6. Hier den zuvor angelegten Lokalen User hinzufügen mit den Rechten “Lokaler Start”, “Remotestart” und “Remoteaktivierung” austatten
  7. Jetzt in der “Computerverwaltung” per Rechtsklick, die Eigenschaften der “WMI-Steuerung” aufrufen
  8. hier auch in die Registerkarte “Sicherheit” wechseln und unter “Root\CIMv2” auswählen und auf “Sicherheit” drücken
  9. Hier den zuvor angelegten Lokalen User nur hinzufügen und unten auf Erweitert klicken
  10. in der Erweiterten Sicherheitsansicht den User auswählen und auf “Bearbeiten” klicken; hier nun die folgenden Optionen einstellen: “Übernehmen für: Dieser und untergeordnete Namespaces”, “Konto aktivieren” und “Remoteaktivierung” sowie den Hacken bei “Berechtigungen nur für Objekte und/oder Container in diesem Container übernehmen” setzen
  11. selbiges tut man auch für den Root\Virtualisation Namespace
  12. Authorization Manager (AZMan.msc) starten und mit Rechtsklick den Authorisierungsspeicher des Authorization Manager öffnen
  13. im Authorisierungsspeicher  “XML-Datei” auswählen und die Datei “C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\InitialStore.xml” auswählen und öffnen
  14. in den Rollenzuweisung den “Administrator” auswählen und mit Rechtsklick einen “Von Windows und Actice Directory” User auswählen und hinzufügen
  15. Hyper-V Server neustarten

Hier noch ein paar Impressionen von beiden Möglichkeiten:

 Sind beide Rechner also Client & Hyper-V Server (Client and Server both domain) reicht die Aufürhung von HVRemote mit diesen Kommandos:

 Server: Grant the non-admin user access  -> cscript hvremote.wsf /add:domain\account *** 
 Client: Set firewall exception  -> cscript hvremote.wsf /mmc:enable 
 Both: Verify configuration for errors  -> cscript hvremote.wsf /show /target:othercomputername 

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 RTM und Download!

Posted by JoergS - 30. August 2009

Hi,

seit dem Wochenende ist der Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 ebenfalls RTM und über das Microsoft Downloadcenter verfügbar! Der kostenfreie Hyper-V Server 2008 R2 nur Server Core Version von Windows Server 2008 R2 mit der auschließlichen Nutzung der Hyper-V Rolle. Es ist nicht möglich in der dieser Installation eine andere Rolle nach zu installieren. Ebenfalls hat man bei der kostenlosen Hyper-V Server 2008 R2 Version kein Rechte 1 bzw. 4 oder sogar ungebgrent virtuelle Maschine mit 1 Lizenz zu nutzen wie die bei Windows Server 2008 R2 Standart (1), Enterprise (4) oder Datacenter (unbegrenzt), der Fall ist.

Weitere Merkmale:

  • Unterstützung für bis zu 8 physikalischen Prozessoren im Hostsystem
  • Bis zu 1 TB physikalischer Hauptspeicher im Hostsystem
  • Bis zu 64GB virtueller Speicher für Gastsysteme
  • Unterstützung für Live Migration und Cluster
  • SCSI virtuelle Festplatten können “hot add” hinzugefügt werden

Download Hyper-V Server 2008 R2 & Unterstützte Gastbetriebssysteme

Na dann, Viel Spas beim selber Testen!
CU

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Forefront TMG Beta 3 Impressionen

Posted by JoergS - 19. Juli 2009

Hi,

dieses Wochenende habe ich mir Zeit genommen und ein eigene kleine Testumgebung für mich aufgebaut. Diese beinhaltet:

  1. Mein ASUS R1E (4 GB RAM) mit Windows Server 2008 R2 RC als Hyper-V Host
  2. Ein Windows Server 2008 R2 RC Domain Controller  Gast (512 MB RAM) mit R2 Schema
  3. das Forefront Thread Managment Gateway Beta 3 Gast auf einem Windows Server 2008 R2 RC (2 GB RAM)

Hier das ganze mal als Übersicht:

forefront_demo_test

forefront_demo_test

Als erstes habe ich mein ASUS R1E mit Windows Server 2008 R2 + Hyper-V Rolle installiert. Die Hyper-V Guest´s und VHD liegen auf meiner externen 2,5” WD500GB. Dann ging es an die Erstellung der Hyper-V Netzwerke, wo ich ein Externes Netzwerk (Zugriff über LAN auf Internet) mit Bindung auf die physische LAN-Verbindung eingerichtet habe. Als 2. Netzwerk habe ich dann noch ein Internes Hyper-V Netzwerk (nur internes Netz für Guest´s) eingerichtet.

Nun ging es an die Erstellung der VM´s. Den Demo-DC1 habe ich mit 512 MB und 40 GB VHD erstellt. Mit dieser habe ich einen Windows Server 2008 R2 installiert und nach dem Setup die VM runtergefahren. Die bisher erzeugte VHD habe ich dann als Vorlage für weitere Windows Server 2008 R2 VM´s schreibgeschützt.

Für den Demo-DC1 habe ich nun eine weitere diffenzierende VHD mit Bezug auf die Win2k8_r2_base.vhd erstellt und den Demo-DC1 damit fertig durch installiert. Den DC hatte ich bis dahin auf dem Externen Hyper-V Netz eingerichtet, damit ich die Windows Updates installierten konnte. Nach der Umstellung des DC auf das interne Hyper-V Netz, der Konfiguration und Vorbereitung, in dem ich dem DC die IP 10.0.0.10/24 mit Gateway 10.0.0.1 und dem DNS 10.0.0.10 eingerichtet habe, wurde die Active Directory Domain Services Rolle (AD DS) von mir installiert. Nach Fertigstellung der Rolleninstallation erfolgte die Promotion zum DC mit “dcpromo”, in der ich eine neue Gesamtstruktur und Domäne im Windows Server 2008 R2 Modus erstellt habe und auch gleich den DNS Server mit installiert habe. Nach dem DC Neustart ging es an die weitere Einrichtung des DNS, wo ich die Weiterleitung zu 10.0.0.1 und die Reverse Lookup Zone für das Netz 10.0.0.x eingerichtet habe. Als OU Struktur habe ich unter der Domain Root eine Computer-, Server- und User-OU erstellt.

Nun konnte ich auch das Forefront TMG mit einer weiteren diffenzierenden VHD mit Bezug auf die Win2k8_r2_base.vhd erstellt und den das Demo-TMG damit fertig durch installiert. Den TMG hat 2 Hyper-V Netzwerke konfiguriert. Das Externe Hyper-V Netz (IP 192.168.150.19/26, Gateway 192.168.150.1, DNS 192.168.150.1), zur Verbindung über mein Home-LAN ins Internet und das interne Hyper-V Netz,  IP 10.0.0.1/24 OHNE Gateway 10.0.0.1 und dem DNS 10.0.0.10 hatte ich über den Hyper-V Manager schon vorher zugewiesen.

Nach der Konfiguration und Vorbereitung (Umbennung der Netzwerkkarte von LAN-Verbindung in Internal und External), in dem ich das Demo-TMG erst mal ebenso per Windows Update auf den aktuellen Stand gebracht. Danach startete ich das Forefront Beta 3 Setup, welches  durch das TMG Preparation Tool unter anderem die Rollen Actice Directory Lightweight Directory Service (AD LDS), den Netzwerk- und Policyserver und das .NET3.5 Feature nachinstalliert hat. Als die Vorbereitung beendet war startet das TMG Setup. Komisch dass im TMG Setup der Pfad “Microsoft ISA Server” verwendet wird, aber egal. Nach Auswahl der internen Netzwerkkarte im Setup wurden die TMG Services installiert. Als das TMG Setup fertiggestellt war, konnte ich über den Wizard in 3 Schritten das TMG einrichten. Dazu startet mal als erste den Network Wizard, in dem ich das Edge Network Template und die richtigen Netzwerkkarten für die Netzwerke External und Internal ausgewählt habe. Als nächstes konfiguriert man die System Settings des TMG. Hier kann man auch gleich das TMG einer Domäne beitreten, womit man schon zum letzten, dem Deployment Wizard übergehen kann. Hier definiert man Windows Update, das neue Network Inspection System (NIS), Customer Feedback und die Telemetry Mitgliedschaft (ähnlich dem Defender SpyNet). Nun ist das TMG Initial fertig eingerichtet.

Im TMG Management kann man unter System gleich ein Zertifikate für den TMG-Server erstellen oder von seiner internen Root CA anzufordern. Nun habe ich das Internal Netzwerk von TMG konfiguriert, wo ich noch die Domäne und das Autodiscovery für den Web Proxy einrichten musste. Neu ist, dass auch auf dem Local Host Netzwerk ein Proxy definiert ist. ACHTUNG! Dadurch MUSS auch im IE des TMG ein Proxyserver (also das TMG selbst) eingerichtet sein!

Nun kann man die Access Rules für DNS und NTP einrichten, damit der Demo-DC1 auch externe DNS und NTP Server einrichten kann. In den neuen Web Access Rules definiert man den Internet Zugang für die Benutzer und auch das neue Feature der Outgoing HTTPS Inspection. Wenn man dieses Feature nutzen möchte, muss dies mit dem ggf. Betriebsrat abgestimmt werden, da hier am TMG eine Inspizierung des kompletten eingehenden und ausgehenden HTTPS Verkehrs statt findet. Dazu wird am TMG der SSL Tunnel mit dem eigentlichen Zertifikat (z.B. von seiner Online Banking Hausbank) terminiert wird und mit einem neuen TMG Zertifikat wieder verschlüsselt wird, also eine ähnlich einer “Man-in-the-Middle” Attacke. Also vorher genau planen und alles schriftlich festlegen bevor man die HTTPS Inspection nutzt.

Zu Schluss habe ich noch eine Web Access Rule (HTTP/HTTPS/FTP) für die DC´s selbst erstellt, damit später die DC´s als anonyme Clients auch Windows Update nutzen können und sonst nur Authentifizierte User in Internet dürfen. Achtung TMG lässt kein Active Mode FTP zu. TMG ändert den FTP-Filter so, dass per Default kein Active Mode FTP erlaubt ist. Diesen Filter muss man verändern um Active Mode FTP zu nutzen. (Danke an Marc Grote für den Tipp)

Neu ist auch das Logging der Web Proxy und Firewall Engine in eine lokale SQL 2005 Express Instanz. Das Remote SQL Logging ist wieder möglich, neu ist hier aber nun auch, dass in TMG der Lockdown Modus (vom ISA2004 oder ISA2006) entschärft wurde. Die Logdaten des TMG werden während der SQL Server nicht erreichbar ist (Verbindung zur Remote SQL-Intanz) oder nur sehr langsam reagiert,  in eine binaere Datei (eine Queue) geschrieben, welche sich LLQ (Large Logging Queue) nennt. Wenn der SQL Server wieder Online ist, werden die LLQ-Daten wieder in die SQL Datenbank geschrieben. Die LLQ-Settings sind über die Registry konfigurierbar, einige Funktionen kann aber auch direkt in der TMG MMC konfigurieren.(Danke an Marc Grote für die Infos)

Hier das Ganze in einer Screenshot Galerie:

Später folgt noch eine UAG und Forefront Client & Server Security bzw Forefront Stirling Installation in der jetzt geschaffenen Demo Umgebung.

Na dann, Viel Spass beim selber Testen!
CU

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